In den Felsen liegt der Eingang der Grürmannshöhle, die allerdings nach wenigen Metern durch eine Betonwand verschlossen wurde.
Früher bin ich in den Felsen mal herumgeklettert und habe nach Mineralien und Fossilien gesucht.
Das ist heute leider nicht mehr möglich. Das Gelände steht seit 1997 unter Naturschutz.
Zu solch markanten Felsen gibt es natürlich auch eine Sage.
Vor langer Zeit soll in einem nahegelegenen Kloster ein streitsüchtiger Mönch gelebt haben, der von der strengen Zucht im Kloster nichts wissen wollte.
Er lachte über die Drohungen seiner Mitbrüder, brach aus seiner Zelle aus und baute sich ein Schloss auf dem Burgberg, wo er mit seinen Gesellen in Saus und Braus lebte. So ganz ohne Frau ist das natürlich auch blöd, weshalb er um eine Nonne warb, die nicht ganz freiwillig in ihrem Kloster war. Nach der erfolgreichen Befreiung folgte sie ihm auch willig auf die Burg.
Beide lebten fortan zusammen, legten aber ihre langen weißen Klostergewänder nicht ab.
Viele Jahre später kam ein Bischof vorbei, den sie den Weg verlegten, ihn ausraubten und schikanierten.
Den empörten Bischof, der ihnen lautstark ihr heidnisches Gebaren vorwarf, warfen sie schließlich in die Lenne.
Da bebte die Erde und dass Schloss versank mit allem was darin war im Boden. Die beiden Übeltäter aber wurden vom Blitz getroffen, verwandelten sich in Felsen und müssen zur Mahnung dort bis zum jüngsten Tag stehen.
Und der Bischof? Was mit ihm geschah ist nicht überliefert. Aber ich kann noch anmerken, dass die Lenne dort nicht sehr tief ist.
Und der Bischof? Was mit ihm geschah ist nicht überliefert. Aber ich kann noch anmerken, dass die Lenne dort nicht sehr tief ist.
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